Wichtig ist, dass man innerlich entschleunigt ist, innerlich ruhig bleibt. Und nicht das Gefühl hat, mann müsse unbedingt etwas unternehmen mit dem demenzkranken Menschen. Man kann einfach da sein – und sein.
Auch in der Aktivierung muss nicht immer etwas passieren. Die demenzkranken Menschen sollen das machen, was sie wollen im Moment – ob Servietten falten oder Stoff glatt streichen oder eine Babypuppe füttern. Das ist dann so, dann muss man ihnen nichts aufdoktrinieren. Die vorhandenen Ressourcen soll man dort abholen, wo sich die Menschen im Moment befinden.